Regelwohngruppen – Wenn der Alltag eine Herausforderung ist

Manchmal fehlen Klarheit, Verlässlichkeit und eine zugewandte Begleitung im Leben. Wenn dann ein Zuhause auf Zeit, ein Neustart und eine individuelle Förderung gut tun, gehen wir gerne auf dem Lebensweg ein Stückchen mit. Wir zeigen neue Möglichkeiten auf, richten den Kompass gemeinsam neu aus und helfen zu entscheiden, was ein gutes nächstes Ziel sein kann.

Wir bieten in drei Regelwohngruppen jeweils acht Plätze für junge Menschen mit ganz unterschiedlichen Herausforderungen zwischen sechs und 18 Jahren.

Wir arbeiten erlebnis- und handlungsorientiert und sind davon überzeugt, dass jeder Mensch Experte seines Lebens ist. Wir begleiten professsionell und arbeiten auf ein möglichst selbstbestimmtes und glückliches Leben hin.

Wir bleiben dran, denn es lohnt sich!

Azubiwohngruppe – Auf dem Weg in die selbstbestimmte Zukunft

Mehr Eigenständigkeit, mehr Verantwortung und mehr Freiheit? Ab 16 Jahren ist die Aufnahme in unsere Wohngruppe „Freiraum“ möglich. Auf dem Weg in die eigene Wohnung ist sie ein gutes Trainingsfeld, um geschützt mehr Verantwortung einüben zu können.

Und manchmal ist auch weniger mehr … „Freiraum“ ist auch ein niedrigschwelliges Betreuungsangebot, das gut tun kann.

Intensivgruppen – Ein sicherer Ort in herausfordernden Zeiten

Wenn Alltag kaum spürbar ist, das Leben herausfordernd und therapeutische Begleitung wichtig ist, sind unsere Intensivgruppen ein guter Ort, um Alltag wieder einzuüben, Sicherheit zu erlangen und zu lernen, sich in der Gesellschaft gut bewegen zu können.

In drei Wohngruppen mit je sechs Plätzen arbeiten wir mir jungen Menschen ab 6 Jahren, die eben nicht einer Norm entsprechen. Psychiatrische Diagnosen schrecken uns nicht ab und wir versuchen mit Erlebnis- und Traumapädagogik, Lösungsorientierung und einem strukturierten Alltag Glücksmomente zu ermöglichen.

Jedes Kind wird von einer therapeutischen Fachkraft begleitet und gefördert. Heilung kann gelingen.

Intensivpädagogischen Wohngruppen unter freiheitsentziehenden Bedingungen – Wenn eine neue Struktur gebraucht wird

Wenn die Regeln der Gesellschaft nicht mehr eingehalten werden können und das Umfeld keine Sicherheit bietet, dann kommen junge Menschen manchmal in die Selbst- oder Fremdgefährdung. Um diese Gefahr abzuwenden, können ein enges Regelwerk und starke Begrenztheit neue Struktur bieten.

In einem (zunächst) reizarmen Umfeld werden Regeln eingeübt, gesellschaftliche Erwartungen geklärt und ein Milieu geschaffen, in dem all dies trainiert werden kann. Stück für Stück kann so die eigene Freiheit wieder als hilfreich erlebt werden.